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Wir verdanken ihren Kaͤmpfen fuͤr Freiheit und fuͤr Gerechtigkeit unſere jetzigen Inſtitutionen; und aus den Elementen ihres geſelligen Zu⸗ ſtandes bildete ſich der unſrige.
Doch fuͤr die klaſſiſche Zeit haben wir keine haͤuslichen und einheimiſchen Erinnerungen. Der Glaube jener untergegangenen Religion, die Sit⸗ ten und Gebraͤuche jener fruͤheren Civiliſation bieten weniges dar, was fuͤr unſere nordiſche Einbildungskraft geheiligt oder anziehend ſein koͤnnte; ſie werden uns noch gleichguͤltiger durch die ſcholaſtiſchen Pedanterien, welche uns zuerſt mit ihnen bekannt machten, und ſind mit der Erinnerung an Studien verknuͤpft, die uns als eine gezwungene Arbeit auferlegt, nicht aber als ein geiſtiger Genuß betrieben wurden.
Dieſe Aufgabe erſchien mir aber dennoch, wenn auch ſchwer, doch eines Verſuchs wuͤrdig; und in der Zeit und der Scene, die ich ge⸗ waͤhlt habe, wird Manches geeignet ſein, die Neugierde des Leſers zu erregen, und ſein In⸗ tereſſe fuͤr die Beſchreibungen des Verfaſſers zu gewinnen. Es war das erſte Jahrhundert un⸗ ſerer Religionsgeſchichte— es war die Zeit, in der Rom die Spitze ſeiner Civiliſation erreicht hatte— die Geſchichte ſelbſt iſt an Orte ver⸗
in unſern Kirchen— die Ruinen ihrer Burgen ſchauen von unſern Bergen herab.


