40²
eine Vorſtellung von ihrem Glanze und ihrer Schön⸗ heit geben.
Auf den Arm ihres Gatten geſtützt und ver⸗ ſchämt wie ein junges Mädchen, flüſterte Frau Bar⸗ bara leiſe:„Schau, Johannes, Du bringſt mich doch in die vornehmſte Geſellſchaft, die ich je beſucht habe, ich werde dem Fräulein von Eggenberg ſchon ſchrei⸗ ben, wie man Dich hier ehrt, und Gottlob, da die ſteieriſchen Stände nun zahlen, ſo können wir dieſem hochmüthigen Tycho, der mich anſieht, als wolle er mich umbringen, ein Schnippchen ſchlagen.“
Der Eintritt Kaiſer Rudolph's ließ für einen Augenblick alle Lippen verſtummen.
Der Kaiſer führte an ſeinem Arme die Gräfin Polixena, die ihm bis auf die Marmorſtufen an der Pforte des Palaſtes entgegengegangen war. Hinter ihnen ſchritt der treueſte Miniſter Rudolph's, der Kardinal Adam von Dietrichſtein, dem die edle Ge⸗ ſtalt des Pater Johannes auf dem Fuße folgte.
Sie ſaßen um die glänzende Tafel, ein Kreis von glänzenden Geiſtern, von denen jeder Einzelne weit hinaus leuchtete über die Zeit ſeines Erdenle⸗ bens, Einer mehr, der Andere minder den Flackerſchein des Ruhmes oder das ſanftere Licht der Weisheit auf die Nachwelt ſendend, doch keiner von Allen in ſo hohem Grade, wie der ſanfte, ſtille Magiſter Kepler, der ſeiner Hausfrau gegenüber zwiſchen dem
berühn ſuiten K
unter Goldſte die ſeit ausübt Seele E Stunde bruch 1 men, zu brin über d Kaiſer, gnädig wieder werther nen und den N. Richtig flüſterte der mi kann n Dem


