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unterrichten. Dort hatte er die Dame kennengelernt, ſeine entfernte Verwandte ſogar, aus dem edlen Hauſe der Urbino, und es hatte ſich eine leidenſchaftliche Liebe zwiſchen ihnen entſponnen. Ob er ſo weit gefehlt, ſeine Verheiratung zu verläugnen, die Sünde der Polygamie auf ſich zu laden, das geht aus den Pa⸗ pieren nicht ganz genau hervor, doch könnte man es faſt fürchten. Von Spanien aus war er mit ihr nach ihrer Heimat, dem ſchönen Italien gereiſt, und von ihren Gütern in der Nähe von Florenz ſtammt das Götterbild, das ſich jetzt in den Händen Sr. Majeſtät befindet.— Sie wollte ihn nach Böhmen begleiten, doch wußte er es abzulehnen, und reiſte nach Deutſchland, vielleicht um Rückſprache zu nehmen mit lutheriſchen und kalviniſtiſchen Geiſtlichen wegen der Trennung ſeiner erſten Ehe. Sie aber hatte er⸗ fahren, daß der Mann, dem ſie ſich ergeben, ſie alſo getäuſcht, und in ihrem Zorne ſchickte ſie ihre Meuchel⸗ mörder nach, unter deren Streichen er gefallen wäre, wenn nicht jener wackere Handwerker, Johannes Guldenmann, ihm zu Hilfe gekommen. In ſeinen Händen ließ er geneſend die Andenken an ſein Ver⸗ gehen und kehrte reuig zu ſeiner Gattin, ſeinen Kin⸗ dern, wie auch in den Schooß der heiligen Kirche zurück.“
„Auf ſeinem Todtenbette beichtete er den Her⸗ gang, und daß die Donna Olivia ein Töchterlein geboren und Buße thuend geſtorben ſei.— Ich habe
geforſcht nas Gemal mich ſultat dieſer iſt ein traurig und Eures in fahrende Dir Lebenswande und mehr Ja Aſtronomen „Helfe glückliche ſoll laßt ihr un Geld zukomn leben und ih der Ehemann nem Bruder ſobald ihr Leb Pater 2 Kepler iſt e Geſelle, mit ders, der, ob doch ein eben beſitzt. Ich fr richten bringe fehl haben deſſen angewi fordern hat, e ſie werden de


