Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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iſt ein Erbe vom Vater meines Gatten, dem Herrn Peter von Roſenberg, der aber leider nicht Zeit fand, es in die Hände ſeiner Familie zu bringen, da es Euch vielleicht bewußt iſt, daß er durch Meuchelmord frühzeitig ſeinen Tod fand. Ein glücklicher Zufall hat es mir zugeführt, aber nur der Kaiſer iſt würdig, dieſen Schatz zu beſitzen.“

„Ich werde ſelbſt für die Aufſtellung Sorge tragen, gnädigſte Frau,“ ſagte Tycho, noch immer in die Betrachtung des Kunſtwerkes verſunken,„das iſt— ja, kein Zweifel, das iſt Urania, der erhabene Muſe der Sternkunde, und das Meiſterwerk eines griechiſchen Meißels. Ich könnte jetzt, jetzt gleich hinübergehen und mich von Lang in den Statuen⸗ ſaal führen laſſen, wo ich ohnedieß noch einiges zu thun habe, wenn Ew. Gnade befehlen wollen, daß man dieſes Prachtſtück mir nachtrüge.“

Tycho de Brahe befand ſich in ſeinem Element, eine Ueberraſchung für den Kaiſer, durch ihn veran⸗ ſtaltet, ein großes Kunſtwerk ſeiner Beurtheilung übergeben— er eilte, er ordnete an, und ehe noch die Nachtſtunde nach des Kaiſers Gewohnheit, dieſen durch den Statuenſaal nach ſeinen Marſtällen führte, ſtand die Antike an einem Platz, der die Schönheit ihrer Formen aufs beſte ans Licht treten ließ.—

Acht Tage waren ſeitdem vergangen.

Es war früher Morgen, und in den Gemächern

der kaiſer gen. De der Erzſta in ſein S verſchloſſe der Ruhe leer, ein Armen doe koſtbaren Er in deren zu liegen ſeufzte tie „We in Gott ſeinem IJ zu Füßen fände,“ ſe Erde iſt des Fegef Ich bin an Glück einſam vom Glü⸗ Söhnen! mir ſchon ohne die das Leben