Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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meines

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eſen und Johannes dirzimmer

g, die bei habenheit

Arbeit in eine Seele

und Mar⸗ ihe. Die icht, war enata von chen, das Kepler ſich e trennte, elbe nicht eichen und

angeſehenen mütterlichen Verwandten eine glänzende Erziehung zu genießen und in Verhältniſſe zu treten, die ihrer Geburt angemeſſen waren.—

Apolloniens Eintritt löſte ſeine Gedanken vom Himmel los.„Da biſt Du ja, meine liebe Mutter!“ ſagte er freundlich,„wie ſchön das iſt, Dich ſo ein⸗ treten zu ſehen, Dich, die mir ſonſt immer ferne war und deren Liebe mir doch ſo ſehr Bedürfniß iſt.“

„Ich glaube das,“ entgegnete die Matrone, „Du haſt der Sorgen gar viele, und an Deinem Weibe nicht die Stütze, deren Du gerade benöthigt wäreſt.“

„Warum tadelſt Du Barbara? liebe Mutter,“ ſagte Kepler mit einigem Schmerz,„Du gerade mit Deinem hellen und ſcharfen Verſtande müßteſt ein⸗ ſehen, daß ſie viel durch meine, ihr fremde Natur, viel durch das mich verfolgende Unglück zu leiden hat, und daß ihr Herz gut iſt und mich liebt.“

„Ich tadle ſie nicht, mein Sohn,“ entgegnete Apollonia,„und ich erkenne ihre Vorzüge ſehr wohl. Es iſt nur dieß Eine traurig für Dich und in Eurer Ehe, daß Du Dich alle Tage im Jahre ſtimmen mußt, um ihr Freude und Glück zu bereiten, daß Du aus Dir herausgehen mußt, um ſo neben ihr zu ſein, wie Du es für Deine Pflicht hältſt. Dieß iſt für eine Frau ſchon eine ſchwierige Aufgabe, je⸗ doch nicht ganz gegen die Natur. Die Frau hat 25