ſchaffen, gebt mir den Schlüſſel und ſeid meines Dankes gewiß.“
Sie verließ Apolloniens Zimmer und die Ma⸗ trone erhob ſich von ihrem Spinnſtuhle und kleidete ſich an, um zu Kepler zu gehen.
Frau Barbara war nun wieder geneſen und ſchaltete im Hauſe ganz eifrig, während Johannes nach alter Art in ſeinem abgelegenen Studirzimmer lächelnd bei ſeiner Arbeit ſaß.
Verſenkt in die Wunder der Schöpfung, die bei ihm zur glückſeligen Betrachtung der Erhabenheit des Schöpfers wurde, hatte er die Sorgen des T ſeinen Streit mit Tycho, z alles vergeſſen, was von Erdenleid auf ſeinen Schultern lag. Nur das Bewußtſein der Liebe für die Seinen und das Wohl⸗ wollen für alle Menſchen blieb bei ſeiner Arbeit in ihm wach. Er konnte nicht zürnen, wenn ſeine Seele anbetend zur Güte Gottes aufblickte.
Seine beiden älteſten Kinder Ludwig und Mar⸗ garetha ſpielten geräuſchlos in ſeiner Nähe. Die Stieftochter, welche Barbara ihm zugebracht, war ſchon ſeit mehreren Monaten bei Fräulein Renata von Eggenberg, welche den Wunſch ausgeſprochen, das kleine Mädchen zu erziehen, und obſchon Kepler ſich ungern von dem ihm liebgewordenen Kinde trennte, ſo hielt er es doch für ſeine Pflicht, dasſelbe nicht der Gelegenheit zu berauben, bei den reichen und
angeſeher Erziehung treten, di
Apo Himmel ſagte er treten zu war und
ſagte Kep Deinem! ſehen, das viel durch hat, und
„Ich Apollonia Es iſt nu Ehe, daß mußt, um Du aus zu ſein, iſt für ein
doch nich


