Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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fand. Ich trat ein, unangemeldet, raſcher als je, aber mein Fuß blieb auf der Schwelle haften. Mit Thränen⸗überſtrömtem Geſicht, mit gerungenen Hän⸗ den, lag Johannes auf den Knieen vor einem Bilde, das unter den Bäumen eines Gartens die heilige Jungfrau zeigte, wie ſie mir einſt erſchienen, in gold⸗ geſticktem Gewande, den Schleier über die goldigen Haare. Pater Johannes erhob ſich von ſeinen Knieen, ließ leiſe einen Vorhang über das Bild rollen und fragte nach meinem Begehren.O mein Vater, ſagte ich, meiner nicht mehr mächtig, ‚verberget ſie mir nicht, die allerheiligſte Mutter des Erlöſers; ſo iſt ſie mir erſchienen im Dome zu Prag, ſo blickten ihre Augen, als ſie mir ſagte, daß ich beſtimmt ſei, die heilige Kirche zu befeſtigen auf Erden. Er blickte mich eine Weile an, dann ſagte er mit zitternder Stimme: ‚Euch iſt ſie erſchienen, die erhabene Jung⸗ frau? Euch? und im prager Dome?, Glaubt nicht, daß ich mich ſelbſt täuſche oder Euch zu täuſchen be⸗ abſichtige, entgegnete ich. ‚Dieß Antlitz voll göttlicher Erhabenheit vergißt der nie, der es einmal zu ſchauen gewürdigt ward, ja ſelbſt Gewand und Schleier, in denen ich ſie ſah, ſind auf Euerm ſchönen Bilde wiedergegeben. ‚Seht Sie Euch denn an, die Jungfrau voll Milde, ſagte er nun, und zog den

Vorhang an und be

Von ſei und au heiligen J ker Vetter theile mit Religion fi Stimme i Macht un nicht an d zu ſchauen

Die zugehört. .Ihr einer Weile nöthig, ſich Menſchen der allerhe Deßhalb ſe Geſundheit zu üben,(. tigen Rätt und tüchti⸗ beſten Rät