heinung, ein m Gewande ihres Kleides erhaben mit tiniſchen Ge⸗ unte, erſtaunt iieen, da ſprach r Stimme, die n: ,O from Chriſtenheit zu ilandes ſchaut zitterte dieß ich, ich ſtreckte Erſcheinung— pebt. Ich eilte ater Schreiner, erlauchten Va⸗ pfing und mit den Dom zu ern noch etwa in den Höfen te, und viel⸗ wen und Leo⸗ verließen wir Herrn Vaters
29 23
kam ich, wie mein Vetter Max von Bayern, nach Ingolſtadt und unter die beſondere Leitung des wür⸗ digen Pater Johannes. Ich hatte nie und gegen Niemanden jener Erſcheinung im prager Dome er⸗ wähnt, die Erinnerung daran bewahrte ich wie einen heiligen Schatz in meinem Herzen, in das der Samen der Frömmigkeit wie in ein gutes Land fiel. Pater Johannes unterließ nicht, mich darauf aufmerkſam zu machen, daß ich als möglicher Nachfolger Kaiſer Rudolphs keine höhere Pflicht hätte, als die Befe⸗ ſtigung der Kirche Gottes auf Erden, und wenn er über die Heiligkeit dieſer Pflicht ſprach, dann ſchil⸗ derte ſein begeiſterter Mund vor allen die Erhaben⸗ heit der heiligen Jungfrau und die Süßigkeit, ſie zu verehren. Mir war ſchon frühe eine Ahnung davon zutheil geworden, denn eine Stimme in meinem Herzen flüſterte mir zu, daß ich in jener Weiheſtunde im prager Dome ſchon als ein Kind gewürdigt wor⸗ den, die Allerheiligſte mit meinen irdiſchen Augen zu ſehen.— Es war am Abende vor meiner erſten Beichte, mit zitternder Andacht bereitete ich mich auf dieſelbe vor, da ſtieg in meiner Seele der Gedanke auf, eilig noch aus dem Zimmer des Pater Johannes das Blatt zu holen, auf welchem Ihr, meine Mutter, mir Eure Segenswünſche geſendet, und das ſich dort be⸗


