Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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Tages für uns nicht noch durch ein Feſt in dieſen Räumen zu erhöhen. Ich fühle mich tödtlich ermatten und Deine Geſchwiſter ſind bereits in ihre Schlaf⸗ zimmer gebracht worden.“

„Wir werden ein Feſt feiern, ſo glänzend, alt menſchliche Macht es ausrichten kann, wenn wir der Schlange der Ketzerei in unſeren Erblanden das Haupe zertreten haben,“ entgegnete der Erzherzog feierlich „Solange noch in dem Weichbilde dieſer Stadt ein Prädikant die freche Stimme erhebet, ſolange iſt für mich, den Streiter der allerheiligſten Jungfrau⸗ keine Zeit zu Feſten und Banketten. Gebet iſt uns noth! und das Wort: ‚Wachet und betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet,“ iſt beſonders auch für uns geſprochen.“

Die Augen des Jünglings hatten bei dieſen Worten einen ſeltſamen intenſiven Glanz, der das Mutterherz erſchreckte, und ſie reichte dem Sohne die Hand und zog ihn, dem Gefühle ihres Herzens nachgebend, zu ſich, ſein dunkel gelocktes Haupt an ihren Buſen lehnend.

„Mein Erſtgeborener, mein theures Kind,“ flü⸗ ſterte ſie mit einer Milde, die man ihrem ſtattlichen und gemeſſenen Weſen kaum zugetraut hätte,„Du biſt ſo jung noch und die ſchwere Laſt der Regierung

in ſo ſchwe gelegt. O Dich tumm kommt, in r Deiner Kö

Er ul Mutterbuſe ſagte:„Ve oben komm Streiter d Kräfte zur Kinder un Höchſten ge bin an Be ich bin, de Werk, das der Europe Ketzerei ur kennt, erh der gebened daß ich die lerheiligſte, Verheißung

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