Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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Mein Sohn iſt ein Mann geworden, mein werther Freund, ſagte ſie freundlich,ein Mann, welcher der großen Aufgabe, welche der Allerhöchſte auf ſeine Schultern legte, mehr und mehr entgegenreift. Sie haben ein Gott wohlgefälliges Werk gefördert und geleitet.

So hoffe, ſo glaube ich, Durchlauchtigſte Frau, entgegnete der Prieſter.Zwei junge Fürſten überneh⸗ men faſt im gleichen Augenblick ihre ſchönen deut⸗ ſchen Länder, welche die Kraft und den Willen haben, der heiligen Sache Gottes zu dienen. Kurfürſt Wilhelm, Ew. Durchlaucht Bruder, hat, gedrängt von den Sorgen der Regierung, die ſeiner Kraft zu viel wurden, ſeinem tuchtigen Sohne Platz gemacht, und jetzt ſchon be⸗ ſchäftigt ſich Maximilian mit der Gründung einer Landwehr in ſeinen Staaten, die in Zukunft, wenn Erzherzog Ferdinand als Nachfolger Kaiſer Rudolphs anerkannt iſt, dieſem, ſeinem Vetter, Jugendfreunde und Studiengenoſſen zugute kommen wird.

Die ſchlimmſte Plage unſerer Zeiten ſind die zügelloſen Söldnerſchaaren, die, ein Auswurf aller Länder Europa's, dem, welchem ſie dienen, eine eben⸗ ſo große Laſt ſind, als dem, gegen welches ſie ge⸗ führt werden.

Marximilian von Bayern wird einſtens dem Kaiſer

Ferdinar geordnet Schurken die nicht für eine

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