Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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imt tem die von unſt das nuß eißt, von Ein mm ganz inen ge⸗ mit ich uns der lerlei die mir und Gott enige agte:

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‚Nun ſehen Ener Ehrwürden ſelber, daß ſie's recht aus dem Grunde verſteht, denn meine Kinder alle meinen, ſie ſei der lebendige Engel.

Großer Gott, ſagte Johannes, betrübt die Hände faltend,das iſt ja aber geradezu Wahnſinn, und die ſchnödeſte Undankbarkeit überdieß. Wie iſt es nur möglich, daß meine Mutter nicht die Wohlthaten dankbar erkennt, welche Apollonia ihr und uns allen erwieſen?

Ach ihre Dankbarkeit wäre nun gerade das we⸗ nigſte, möchte ſie undankbar ſein, ſchelten und die arme Muhme halten für was ſie immer will, aber dieſer Pfarrer Mäſtlin weiß ja nichts beſſeres, als auf Herenjagd auszugehen. Gott ſoll ſich erbarmen, die Brandpfähle auf dem Anger bei Weil ſahen aus, als wäre dort ein Wald abgebrannt, aber, Du Heiland! an jedem ſtand einmal ein armes jammerndes Weib. Wenn ſo viele Heren dort wirklich ihr Weſen treiben, ſo müßte man ja keinen Schritt machen kön⸗ nen, ohne behert zu werden. Glaub' mir das, Bruder Johannes, wenn eine von den beiden eine Hexe iſt, ſo iſt's die Mutter!

Die junge Frau blickte, als das Wort über ihre Lippen geflohen, ängſtlich um ſich, ob es auch nie⸗