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einem bittern Schmerz, daß die Trennung von dem Greiſe ihn von der Bahn der Erkenntniß, die ihm zuſagte und natürlich ſei, zurückführen müſſe, und die Liebe zu ſeinem Freunde erhielt dadurch einen ge⸗ wiſſen Anſtrich der Eigenliebe, der ſonſt nur Neigun⸗ gen ganz anderer Art eigen zu ſein pflegt.
Während Katharina im Auseinandernehmen und Packen der Haus⸗ und Familienwäſche, im Zählen und Wegthun der Küchengeräthe Nahrung für ihren unbefriedigten Thätigkeitstrieb fand, während der Hausvater umherlief, um ſich einige Geldſummen zu borgen, die er an andern Orten abzahlen mußte, ſaß Johann bei ſeinem alten Lehrer und genoß der ſchmerzlichen Freuden des letzten Zuſammenlebens mit einem geliebten Menſchen.
Auch dem Greiſe zitterte nicht ſelten die Stimme, wenn der Gedanke ſich plötzlich in ihm vordrängte, daß er das geliebte, ſchuldloſe, jugendliche Angeſicht des Knaben, an dem ſein Herz hing, nun bald nicht mehr zu ſeinen Füßen ſehen werde, und der letzte Tag kam heran, ſchnell, ach viel zu ſchnell für die beiden liebenden Menſchenherzen.
Als der Knabe am Morgen desſelben früh, da kaum der Tag angebrochen, in das kleine Schulhäus⸗


