Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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chen eilte, kam der Alte ihm bis zur Pforte des Gärtchens ſchon entgegen.

Es mußte etwas beſonderes vorgefallen ſein, das ſah Johannes an dem Geſichte ſeines Freundes, etwas beglückendes, denn eine helle Freude lag aus⸗ gegoſſen auf demſelben.

Rechts im Gärtchen hatte der Greis ſich einen Sitz angelegt unter einer ſchönen alten Linde, und dorthin führte er ſeinen Zögling und ſetzte ſich mit ihm auf die Holzbank, von der man einen weiten Blick in das Thal hatte.

Schau Dich um, Johannes, ſagte er freund⸗ lich,nicht wahr, hier iſt es ſchön? und ich, der ich hier immer bleiben werde, bis ſie mich auf den Kirch⸗ hof tragen, kann's ſchon verſchmerzen und muß es mit Ruhe ertragen, hier wieder allein zu ſitzen und Gottes wunderſchöne Welt zu betrachten, weiß ich Dich nur glücklich und zufrieden und ſo gut aufge⸗ hoben, als dieß möglich iſt; darum trauere nun nicht mehr, mein herzlieber Bub'; denn wenn wir uns auch trennen etwas früher oder etwas ſpäter hätte dieß doch geſchehen müſſen Du wirſt nun an einen Ort gehen, wo Du ganz gut aufgehoben biſt, wo man Dir Gelegenheit bieten wird, alles zu lernen, was die gelehrteſten Männer unſerer Zeit wiſſen,