Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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an dem Greiſe, der es verſtanden hatte, eine Saite ſeines jungen Herzens erklingen zu laſſen, die ſeit ſeiner Trennung von Apollonia keine liebevolle Hand angeſchlagen.

Freilich verſtand der Knabe ſehr vieles von dem nicht, was der Greis in begeiſterten Augenblicken ausſprach, aber er behielt es als einen geheimen Schatz.

Das Glück in dem Umgange mit ſeinem alten Lehrer war aber auch faſt das einzige des armen Knaben, der in ſeinem Vaterhauſe keine von den harm⸗ loſen Freuden genoß, welche die Kindheit der meiſten Menſchen verklären. Je mehr es ſich herausſtellte, daß die Wirthſchaft, welche die Familie in Pacht hatte, ſie nicht ernährte, je mehr die Schulden ſich häuften und die Bedürfniſſe der heranwachſenden Kinder ſich ſteigerten, deſto mehr wuchs auch der Unfriede zwi⸗ ſchen den Ehegatten.

Katharina hätte durch angeſtrengte Thätigkeit, durch genaue Sparſamkeit im Kleinen vielleicht noch manches erhalten können, dazu aber war ſie keines⸗ wegs die Frau.

Sie war einſt ein ſchönes reiches, vielbegehrtes Mädchen geweſen, das konnte ſie nie vergeſſen, und es verging kein Tag, in dem ſie es ihrem Mann