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dieſen deutſchen Landen bevor, und es iſt für jeden von uns gut, wenn er auch in der entgegenſtehenden Partei ein befreundetes Herz hat. Seid mir daher nicht böſe, und damit Ihr ſeht, daß ich es gut mit Euch meine und mich Euch dankbar bezeugen möchte, ſo— ja ſo werde ich Euch an die Herren Fugger nach meinen beſten Kräften empfehlen, daß ſie Euch zu den Geldern verhelfen, welche die durchlauchtigſte Frau Erzherzogin Maria als Darlehn von ihnen wünſcht.“—
Sichtlich und heftig überraſcht blickte der Jeſuit auf den kranken Greis, der mit ruhigem Lächeln zu ihm emporſah.
„Ihr wundert Euch, daß ich den geheimen Zweck Eurer Reiſe kenne,“ ſagte dieſer endlich;„wißt, ich erwarte Euch ſeit drei Tagen; denn ſolange habe ich ſchon das Schreiben der Herren Fugger in Hän⸗ den, die bei mir als Eurem Verwandten und ihrem Freunde anfragten, welch eine Art Mann Ihr wäret und ob man Euch in ſolchen Dingen vollkommen trauen dürfe?“
„Und das Alles ſagt Ihr mir, Meiſter Gulden⸗ mann, ſo vor Zeugen, ſagt es mir in Gegenwart einer Frau!“ rief der Jeſuit in heftigſter Aufregung. „Wenn Ihr die Loni kenntet, würde Euch das
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