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ſich leicht und weich um die hohe blendend weiße Stirn.
Große nußbraune Augen, die ſich ſelten ganz und gar öffneten, ſondern meiſtens von den Lidern halbverdeckt blieben, gaben dem ſchmalen Angeſicht einen Ausdruck von Milde und Weichheit, den es ſonſt nicht gehabt hätte, denn die vollkommen gerade Naſe und das feſte fleiſchloſe Kinn mit den Lippen, die feſt geſchloſſen ſich in dem blaſſen Angeſicht nur durch eine hochrothe Linie markirten, gaben dem Geſichte etwas ſehr Feſtes.
Wenn Pater Johann Fickler ſprach, ſo ſchien es, als ob ſeine Stimme leiſe und ſanft ſei wie ein Sommerlüftchen, und doch verſtand man in dem gro⸗ ßen Zimmer des Bildſchnitzers ſein leiſeſtes Wört⸗ chen in der fernſten Ecke. Seine Hände, bleich, als wären ſie aus Wachs geformt, ſchmückte ein koſtba⸗ rer Ring, ein Ehrengeſchenk der erlauchten Frau Erz⸗ herzogin Maria, deren Sohn Ferdinand von Steier⸗ mark er erzog, und ſeine Kleidung, obgleich die vor⸗ geſchriebene Tracht ſeines Ordens, war ſo fein und ſtattlich, wie ſich das für einen Mann ziemt, der be⸗ ſtändig in der Geſellſchaft der Großen dieſer Welt ſich bewegt.
Sein Begleiter, größer und kräftiger als er,
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