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„Ihr werdet wieder geſund werden, recht bald werdet Ihr das, mein theurer Meiſter, mein lieber Vater,“ ſagte Apollonia,„auf Leid folgt Freude in dieſem wechſelhaften Leben und Gott gibt uns zum Erſatz der letzten ſchrecklichen Tage die Freude das Kätherichen wiederzuſehen und von unſerem Jo⸗ hannes zu hören, und den Troſt, daß der größte Arzt und Gelehrte in allen Landen weit und breit jetzt Euren Zuſtand prüfen und Euch helfen werde.“
„Gottes Wille geſchehe!“ entgegnete der alte Guldenmann ſanft, und Katharina fragte neugierig: „Wer waren denn die Männer, die heute hier an⸗ kamen?“
„Es wundert mich, daß Du nicht den Einen erkannt haſt,“ antwortete Loni lächelnd,„es ſind zwar ſchon viele Jahre her, daß er von uns in Weil Ab⸗ ſchied nahm, aber ich dächte, das Geſicht des werthen Johann Fickler könnte man nicht vergeſſen, wenn man es einmal geſehen.“
Katharina ſchlug die Hände zuſammen.„Was, der Fickler?“ ſagte ſie erſtaunt,„der iſt wieder da⸗ her in die Heimat gekommen, nachdem er auf der Hochſchule erklärt, er verlaſſe Heimat, Freunde, Ver⸗ wandte und alles, um dem Herrn zu folgen, der ihm ſichtbarlich erſchienen ſei?“


