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ich muß das wiſſen, wahrlich ich muß es, um end⸗ lich dahinterzukommen, wie er's mit mir meint und wie er mir dankt für all die Liebe und Treue, die ich an ihn verſchwendet.“
„Da könnte ich Dir d'rauf antworten, Du biſt Deinen eigenen Weg gegangen, ohne Rath zu be⸗ gehren oder anzunehmen von Deinen nächſten Ver⸗ wandten, ſo ſieh' denn nun auch zu, wie Du mit dem Mann fertig wirſt, den Du Dir ausgeſucht; aber Du biſt immer doch meines Bruders Kind und ich hab' Dich auf meinen Armen getragen und ˙s thut mir leid um Dich. Ich ſag' Dir, Katharina, wenn Du nicht andere Saiten aufziehſt gegen Dei⸗ nen Mann, wird die Sache ein ſchlechtes Ende nehmen. Es hat Dich verlockt, daß der Sohn des Bür⸗ germeiſters in Weil der Stadt, Dir, der Wirthstoch⸗ ter vom Dorfe, nachging. Es gefiel Dir, daß der ſtattliche Kumpan Dich zu Spiel und Tanz führte. Du fandeſt es hübſch und hatteſt Freude daran, daß er tagtäglich in Deines Vaters Schenke ſaß und blanken Neckarwein trank und der hübſchen Wirths⸗ tochter in die Augen ſah.— Daß er Deinem Vater ſehr oft die Zeche ſchuldig blieb, daß er kein rechtes Handwerk und Gewerbe hatte, daß er jede Arbeit ſcheute und ſeine Zeit damit hinbrachte, im


