Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Wirthshauſe zu liegen und mit einem Mädel ſchön zu thun, das ſchien Dir damals alles ganz recht und in der Ordnung. Er thut auch jetzt nichts ſchlimme⸗ res und doch biſt Du darüber alle Tage in der Woche aufgebracht.

Ihr wollt mir nicht erzählen, Ohm, wie Ihr ihn fandet, ſagte Katharina und ſetzte die weißen Oberzähne ſo feſt auf die ſchmale Unterlippe, daß ein Blutstropfen hervorquoll, der langſam am Kinn niederſank,ich weiß es jetzt ohne Euer ausdrückliches Wort, er machte ſich nichts daraus, daß ich zu mei⸗ nem Vater zurückging, er lachte über meinen ge⸗ rechten Zorn, und es war ihm recht, wenn ich und ſein Kind, das ich unter dem Herzen trage, umkom⸗ men in der wilden Winternacht im Schnee der Wildberge.

Na, das nun wohl nicht, Käthe, ich denke, er iſt kein Böſewicht, und Dein Tod würde ihm ſehr nachgehen, aber er glaubt nicht, daß das Ernſt ſei mit dem Heimkehren zu Vater und Stiefmutter. Als ich zu Euch kam, ſaß er in Eurer beſten Stube auf der Bank am Ofen. Er hatte einen Krug mit Wein vor ſich ſtehen, Honigkuchen und eine tüchtige Wurſt, und er lud mich ein mit zu eſſen und zu trinken, und als ich ſagte: ‚Wo iſt aber Eure