Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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mit luſtigen Kameraden und lacht über das Weib⸗ das er in die grauſame Nacht hinausgejagt hat.

Von neuem begann das Herz der Frau krampf⸗ haft zu ſchlagen, von neuem trat das Blut in ihre bleichen Wangen, und ſie biß die Zähne aufeinander und ballte die Hände.

Das ſind die Verſprechungen, die Liebesſchwüre der Männer, ſagte ſie, indem ſie mit erneuter Rü⸗ ſtigkeit vorwärts ſchritt.Wenn jetzt der wilde Währwolf mich zerreißt, wer trüge die Schuld als Er, Er? Würde er weinen über mich? würde er ſeine luſtigen Kumpane verlaſſen, um ſein Weib und ſein Kind zu betrauern? Wer weiß! Sagte er doch noch heute, das Junggeſellenleben ſei beſſer als die Quälerei im Eheſtande, und das ſagte er mir! mir!, die ihm Geld und Gut zubrachte; mir!, die ich ſtatt⸗ lichere Männer als ihn abwies und ihm Wort und Treue bewahrte drei lange Jahre!

Ihr Blut erhitzte ſich wieder und beſchleunigte ihren Gang, ließ ihre Wangen glühen und ihr Herz ſchlagen, aber die Aufregung war nicht von langer Dauer. Sie war meilenweit dem Sturme entgegen⸗ gegangen, ihre Nerven begannen zu erſchlaffen, der Zorn, der Anfangs ihre Kräfte verdoppelt hatte, hatte auch den Verbrauch derſelben beſchleunigen helfen, ſie