Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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kennen, der ihr Auskunft geben konnte, wo ſie ſich befände.

Der ſchmale, wenig betretene Pfad wand ſich an Bergesabhängen hin, die in der Dunkelheit alle gleich erſchienen. Der Schnee häufte ſich mehr und mehr an den Baumzweigen und in den Büſchen am Bergeshang. Kein Stern war am Himmel ſichtbar und das Geheul des Windes tönte ſchauerlich wie Stöhnen und Jammern durch den Wald.

Hier rechts muß ein Weg abgehen nach Eltin⸗ gen, ſagte die einſame Frau laut zu ſich ſelbſt.Ich muß verhert ſein und in der Irre gehen, ſonſt müßte ich längſt, längſt daheimſein am Herde mei⸗ nes Vaters. Ich will ſuchen, bis ich den Weg finde, ich muß ihn finden, er kann meinen Augen nicht ent⸗ gehen.

Sie ſagte das in abgebrochenen Worten, von Zeit zu Zeit heftig nach Luft ſchnappend und die eine Hand auf das in bitterer Angſt pochende Herz legend.

Er ließ mich gehen, ließ mich allein in die Nacht hinausgehen, ohne auch nur ein Wort zu ſagen, um mich zurückzuhalten, ohne einen Schritt zu thun, um mir zu folgen. Er ſttzt jetzt vielleicht

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