Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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einander geſchlagen hatte, um den Mantel über der Bruſt feſtzuhalten, zitterten heftig, und die blen⸗ dend weißen Zähne waren aufeinander gebiſſen.

Als ſie aber weiter ging, immer weiter durch den dichten beſchneiten Wald, bergauf, bergab; begann die innere Erregung zu weichen vor dem über⸗ handnehmenden Gefühle der Ermüdung, das durch die Einwirkung des rauhen Wetters aufs äußerſte geſteigert wurde.

Ihr Schritt ward langſamer, ſie rang nach Athem, wenn es bergauf ging, und blieb nicht ſelten ſtehen, um Luft zu ſchöpfen und einen Blick auf die Landſchaft und den einſamen rauhen Weg zu werfen.

Wenn ſie aber auf demſelben irgendeine Hilfe oder Unterſtützung zu erblicken hoffte, ſo war das eine Täuſchung; denn ſoweit ihr Auge reichte, war kein lebendes Weſen außer ihr zu erſpähen. Der Abend rückte heran, der Schnee fiel in dichteren Flocken und unter ihren Füßen kniſterte das ſich in Eis verwandelnde Waſſer.

Endlich war es ganz dunkel geworden, ſo dunkel, daß die einſame Wanderin nur mit Mühe den Weg zu ihren Füßen unterſchied und ſich ver⸗ geblich anſtrengte, irgendeinen Gegenſtand zu er⸗ 1*