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nehmend ſchöne Gebäude ein Tempel, dem Genius der Waldeinſamkeit gewidmet.
Der alte Freund Louiſens, der ſich ſeit einiger Zeit auch dort aufhielt, empfing die junge Frau mit einem Erſtaunen, das ſich in Entzücken verwandelte, als ſie den wackern lieben Tanzmeiſter wiederkennend, ſich ihm weinend in die Arme warf.
Er ſprach beſſer deutſch und Louiſe beſſer fran⸗ zöſiſch als zur Zeit, da er ſeinen Ring verſetzt hatte, um in ſeine Heimath zurück zu kehren. Immer aber war er noch der ſaubere freundliche, ritterlich höfliche alte Herr und immer noch bewahrte er dankbar das Andenken an Louiſens Freundlichkeit und vergalt die kleinen Wohlthaten, die das Kind ihm erwieſen, durch überſchwengliche, die er ihrem Vater, ihrem Gatten und ihr ſelbſt erzeigte.
Herr Wohlgemuth war in Paris. Durch des Grafen Vermittlung war er dorthin gegangen, um durch des Königs Majeſtät ſeine endliche Befreiung zu vermitteln.
Nur ungern und mit Schmerz hatte er den leidenden Gatten ſeiner Tochter verlaſſen, doch wußte er ihn von der Sorgfalt ſeines trefflichen Freundes und Wohlthäters beſchützt, und die Sehnſucht nach Befreiung, die es ihm möglich machte, in den Schooß
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