bſcheit nſors. bauen aran? f den 114
n den telltes telkeit,
m ein aber t aus Haus⸗
ndame fenſter sdruck
That
n der n, die Lydia Alten
17
empor zu heben und den Schweiß von ihrer Stirn zu trocknen.
„Es iſt das Fieber, das Fieber! Großer all⸗ mächtiger Gott!“ ſchrie Madame Wohlgemuth mit gerungenen Händen.„Wie kommt nur das La⸗ zarethfieber in unſer Haus? wie kann es nur möglich ſein, daß eine ſo anſtändige Perſon wie die arme Elsbeth ſolch eine ſchändliche infame Krankheit be⸗ kommt? Lydia, mein Kind, Lydia, faſſe ſie nicht an, Du wirſt angeſteckt; Louiſe, geh fort; laſſen Sie ſie liegen, Vetter Itzſtein, laſſen Sie ſie um Gottes Willen liegen!“
„In der That, das wäre weiſe,“ ſagte der Blinde, indem er den ſchweren Körper emporhob,„gieb mir Dein Gürtelband in den Mund, Louiſe, ich weiß den Weg nicht nach der Schlafkammer der alten Perſon, Lydia klingeln Sie nach meinem Jean, er ſoll ſogleich einen Arzt holen.“
Die Krankheit tobte wild im Gehirn und den Adern der alten aber immer noch kraftvollen Frau. Beſinnungslos, in den wildeſten Fieberphantaſien lag ſie da, bald ſich von wüthenden Hunden gehetzt wähnend, bald von dem Gefühl gepeinigt, als ſänke ſe in einen unendlichen Abgrund. Louiſe verließ die Pflegerin ihrer Kindheit keinen Augenblick und 1856. XX. Erinner. e. Großmutter. II. 2


