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ſcher Conſul, und empfing ſie, die die Reiſe im Wagen und in der Geſellſchaft des Kammerpräſi⸗ denten von Itzſtein gemacht, mit vieler Freund⸗ lichkeit.
Der Conſul Strombeck galt für einen geiſtrei⸗ chen Mann, er war ein Verehrer der Schönheit, und der hätte blind und fühllos ſein müſſen, den Lydia's jugendlicher Liebreiz nicht entzückt hätte.
Sie war denn auch bald der erklärte Liebling, der Stern im Strombeck'ſchen Hauſe, und das war zur Zeit das bedeutendſte angeſehenſte und reichſte der Stadt.
Der Kantor Wohlgemuth war bei ſeinem Ver⸗ wandten in Königsberg geblieben. Der Bankdirector hatte es paſſend gefunden, die Verpflichtungen, welche ſein abweſender Bruder gegen den Unglücklichen zu haben meinte, von den Schultern der Frauen auf ſeine eigenen zu nehmen, und der arme Wahn⸗ ſinnige hatte eine ſolche Liebe und Ehrfurcht vor ſei⸗ nem Verwandten, daß er ſich ohne allen Schmerz trennte von der ſchönen Lydia und den andern Glie⸗ dern der Familie, in welcher er ſo lange gelebt hatte.
Wilhelm von Ikzſtein bezog mit dem Magiſter zwei hübſche Zimmer in dem Hauſe, das Herr Strom⸗ beck für Madame Wohlgemuth gemiethet. Er hielt


