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Vetter jetzt nicht ſeinen Vater nach Berlin zurückbe⸗ gleiten?“
„Er zieht es vor mit dem Magiſter bei uns zu bleiben, und im Grunde iſt das für uns ein Glück. Vetter Wilhelm iſt klug und iſt reich, beides wird uns, das heißt beſonders auch der armen Mutter, in Zukunft zu Gute kommen. Sie iſt ſo gewöhnt aus dem Vollen zu wirthſchaften, wie wird es ihr ſchwer werden ſich zu beſchränken.“—
Vierzehn Tage nach dieſem Geſpräch befand ſich die Familie in Elbing. Louiſe hatte den Abſchied von ihrer theuren Tante mnthig überwunden und gedachte ihrer mit all der tiefen Liebe, deren ihr junges weiches Herz fähig war.
Elbing war zu jener Zeit eine wohlhabende Stadt mittleren Ranges. Die Zeit ihres Reichthums unter Friedrich dem Großen, ehe Danzig preußiſch wurde, war vorüber. Freilich war auch jetzt Danzig wieder freie Reichsſtadt, hatte franzöſiſche Garniſon und ſtand unter der Oberhoheit des franzöſiſchen Kaiſers. Aber der Handel lag, überall durch die Continental⸗Sperre gedrückt, völlig darnieder und auch Elbings Reichthum ſchwand dahin.
Der reichſte Kaufmann der Stadt, ein naher Verwandter der Familie Wohlgemuth, war franzöſi⸗


