Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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denen keine Hoffnung zur heitern Wirklichkeit wird, und dieſer beklagenswerthe Blinde gehört zu ihrer Zahl!“ aber die verſtändige Frau ſprach das nicht aus, für Louiſe war die Unbefangenheit neben ihrem Vetter das beſte, wünſchenswertheſte Gut, und Sophie wollte ſie ihr nicht rauben.—

Es kamen nun einige Tage, die beſondere Be⸗ wegungen im Hauſe des Bankdirectors hervor⸗ brachten.

Major von Schill beſuchte mehrere Abende hin⸗ ter einander die Familie und ſchloß ſich dann Stun⸗ den lang mit dem Hausherrn ein. Auch andere Per⸗ ſonen kamen und gingen, die offenbar Geſchäfte von Wichtigkeit mit dem Hausherrn abzumachen hatten.

In der Frühe eines Sonntags ſaß Wilhelm von Itzſtein eben neben dem Magiſter Fiſch, als er plötzlich zu dieſem ſagte:„Hören Sie doch einmal, unten im Flur, was für eine Stimme da nach dem Herrn vom Hauſe frägt; wenn wir hier in einer Zauberoper lebten, ſo würde ich ſagen, mein gnädi⸗ ger Papa erſcheine ſo eben als Deus ex machina, um mich aus der Geldklemme zu reißen, in der ich

eben bis über die Ohren ſtecke. Die Weiber koſten

mich, ſeit wir hier in Königsberg ſind, wahrhaftig allzuviel, und ich wollte, meine niedliche Louiſe wäre