i ich hrei⸗ gnet, als es iſt ichen ganze jetzt erden ichten kann
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„Ich konnte darauf nichts antworten, ich gab nur meiner Mutter die Hand und ſah ſie an, ſie weiß ſchon an meinen Augen wie ich es meine, und ſie allein in der ganzen Welt weiß auch, wie ſehr ich Dich liebe. Jetzt biſt Du mir freilich fern, wie der ſchöne Stern, der dort oben am Himmel blitzt, aber— aber Louiſe, nur die Sterne ſind ſo treu und feſt, daß ſie untrügliche Wegweiſer ſein können auf dem wilden Meere der Welt.— Es wird eine Zeit kommen, wo ich die Wogen durchſchifft habe, wo ich angekommen in einem ſtillen Hafen, Dich nicht mehr wie meinen Leitſtern betrachten darf, ſondern wo Du die Blume ſein wirſt im Garten meines Lebens, meine Blume, mein Glück und mein Alles. Dieſen Brief, meine ſüße Lonuiſe, bringt Dir mein Verwandter und Goͤnner, mein Escadron⸗Chef, der Major von Schill, der in Geſchäften auf Urlaub nach Königsberg reiſt, wo Du wie ich weiß bei Dei⸗ nem Onkel biſt. Es iſt etwas ſehr wunderbares, das ich Dir erzählen kann von dieſem Mann, der wie ein wahres Ritterbild aus alten Zeiten vor mir ſteht. Major Schill war als Cornet verlobt mit Deiner Tante, die ein ſchönes aber armes Mädchen, ſich und eine alte Mutter von Muſik⸗Unterricht und von Conzerten, die ſie gab, erhielt.


