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ein wenig Sonnenſchein des Herzens, ein wenig Liebe in ſich trägt, ſagte Madame Treufeldt, als ich mich über ihre Blumen freute, die recht eigentlich dem Winter Trotz zu bieten ſchienen.
Ich merkte mir das Wort, wie ſo manche andere der theueren Matrone, und ehe wir uns für immer trennten, ſprachen wir noch oft über daſſelbe.
Glücklich ſein iſt des Menſchen Beſtimmung auf Erden, dies war der Grundſatz der würdigen Frau, und alles Ernſtes behauptete ſie zuweilen, daß je⸗ der Menſch auf Erden genau ſo glücklich ſei, als er zu ſein verdiene.
Mir ſchien dies Wort ein ſehr hartes, aber ſie meinte dann lächelnd, leben Sie nur noch ein We⸗ nig, arbeiten Sie fort und fort an ſich ſelbſt und Sie werden die Wahrheit deſſelben erkennen. Glück, echtes, wahrhaftes, menſchliches Glück iſt durchaus unabhängig von äußeren Verhältniſſen, es bedarf nur zweier Factoren, um daſſelbe hervorzubringen, und beide liegen in der eigenen Seele— und machen ſich mit der Zeit die Verhältniſſe unter⸗ thänig. Geſunder Verſtand, der uns die Verhältniſſe richtig würdigen, genau erkennen läßt, iſt der eine derſelben, ein ſanftes, liebevolles Herz, der andere. Beide ſind aber zum Glücke gleich nothwendig und


