Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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eine der

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Maidſtone und Fräulein Marie Treufeldt, die ich ſpä⸗ ter kennen und innig lieben lernte, waren hochbegabte Naturen. Die Krone von Allen aber war die Mut⸗ ter, die beſte, heiterſte, mildeſte, thätigſte aller Frauen, die ich je gekannt und auf deren Freundſchaft und Achtung ich ſtolz geweſen.

Madame Treufeldt bewohnte ihr Weinbergs⸗ häuschen Winter und Sommer.

Sie hatte es für die rauhe Jahreszeit mit allen Mitteln verſehen, den Stuͤrmen zu trotzen; zudem lag es in einem vor den Nord⸗ und Oſtwinben vollſtändig geſicherten Thale, und als längſt weit und breit die rauhe Hand des November das Laub von den Bäu⸗ men geſtreift hatte, ſtanden die Blutbuche, die zier⸗ liche Trauerweide, die beiden Acazien und die Linde, welche das Dach jenes Häuschens beſchatteten, noch im vollen Schmuck ihrer vielfarbigen Blätter und an der ſüdlichen Bergwand blühten blaue Veilchen neben der weißen Chriſtblume, während hinter den Doppelfenſtern die Camelias knospeten und vielfarbige Antemis ihre prächtigen Blüthenſterne entfalteten.

Man kann immer und zu allen Jahreszeiten Blu⸗ men ziehen, wenn man ein wenig Sonnenſchein hat, und ihn zu benutzen weiß, wie man immer und unter allen Verhältniſſen Glück finden kann, wenn man