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Körper das Product unſerer verſchiedenen Nahrungs⸗ mittel, ſo iſt unſer Geiſt das Product unſerer ver⸗
ſie ſchiedenen Erfahrungen.“
„Doch nicht ſo ganz,“ meinte Madame Treu⸗ len feldt,„ganz gleiche Nahrungsmittel bilden doch nicht zu ganz gleiche Körperlichkeit, wie ganz gleiche Erfahrun⸗ aſie gen noch nicht die gleichen Charaktere hervorbringen. nen Jeder Menſch hat in ſich eine gewiſſe ihm un⸗ vor⸗ mittelbar von Gott verliehene Kraft, die ihn erſt eine befähigt ſeine Erfahrungen wie ſeine Speiſen zu dem zu n in verarbeiten, was ſich als ſein Ich herausſtellt. Auf orte gleicher Stelle gleichen Witterungsverhältniſſen ausge⸗ gkeit ſetzt, wächſt der Stechapfel neben der Gerſtenähre, ſie er⸗ gei⸗ wachſen nur aus verſchiedenem Samen, und die Kraft
twik⸗ das zu werden, was ſie wurden, lag ſchon im erſten Keim, ſteht, die äußeren Verhältniſſe konnten ſie nur vollkommen walt, oder unvollkommen in ihrer Art entwickeln. So nzige entſcheidet auch der erſte Keim des Samenkorns, das uung in die Seele des Menſchen fällt, über ſeine ganze Entwickelung, und oft iſt es ein einziges Wort, das ſagte in früheſter Kindheit gehört, den Menſchen zu dem elebt, macht, was er wird.“ einer Herr Heinrich dachte eine Weile nach, küßte
dann die Hand ſeiner Mutter und ſagte milde: unſer„Du haſt ganz Recht, meine liebe theure Mutter.“


