nden
fühl, ver⸗
ſehr ihrer vohne nuten Kreiſe
lebend
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in meinem ganzen einfachen Auftreten, durchaus keine Veranlaſſung gebe zu dem Glauben, ich erwarte oder wünſche dergleichen.
Ich mag es indeß nicht läugnen, daß mich die Anerkennung, die ich in dieſem liebenswürdigen Fa⸗ milienkreiſe fand, ganz außerordentlich freute, und ich ſprach dies auch gegen Madame Treufeldt mit aller Offenheit aus, mich dabei auf Longfellow's liebliche Dichtung: der Pfeil und das Lied beziehend.
Madame Treufeldt erzählte mir bei dieſer Ge⸗ legenheit, daß ihre jüngere Tochter Marie, die als Lehrerin in einer ihr verwandten Famillie ſich nütz⸗ lich mache, unter andern auch das reizende Gedicht metriſch überſetzt habe und holte aus ihrer Mappe mir die Ueberſetzung herbei, die ich hier folgen laſſe:
1. Ich ſchoß einen Pfeil in die Lüfte froh— Er fiel zur Erde, ich wußte nicht wo; Denn er flog ſo ſchnell, daß ich wahrlich nicht Ihm folgen konnte mit meinem Geſicht.
2. Ich hauchte ein Lied in die Lüfte ſo—— Es ſiel zur Erde, ich wußte nicht wo. Denn wer hat ein Auge wohl ſcharf genug, Daß es folgen könnte des Liedes Flug?
1856. XIX. Erinner. e⸗ Großmutter. I. 2


