Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Ich konnte die Augen kaum abwenden von ihrem edeln ſanften und ſchönen Matronen⸗Geſichte und der Ge⸗ danke, warum denn weder Maler noch Dichter die Schön⸗ heit des Greiſenalters verherrlichen, verließ mich keinen Augenblick. Sie ſtellte mir ihre Tochter und deren Gatten den Obriſten Maidſtone vor. Im Veſtibul, deſſen Thüren offen ſtanden, befand ſich noch eine Perſon, ein noch ziemlich junger Mann, und indem ſie mich zu ihm führte, ſagte ſie ſehr milde:„Mein Sohn Heinrich hat das Unglück ſeit ſeiner Jugend des Ge⸗ hörs beraubt zu ſein, er iſt daher zu ſeiner Unterhaltung auf das geſchriebene Wort und auf das Geſpräch mit denjenigen beſchränkt, die ſich die Mühe nehmen, die Zeichenſprache, die er ſich ſelbſt conſtruirt, zu er⸗ lernen. Seit geſtern iſt er erſt von ſeiner Reiſe heim⸗ gekehrt und freut ſich ſehr, werthe Frau, Ihre Be⸗ kanntſchaft zu machen.“

Ich ſtand theilnehmend vor dem Unglücklichen, der ſich wie ein vollkommener Gentleman verbeugte