Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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in dem Körbchen geordnet und bildeten einen Kranz, und eine Menge köſtlicher Erdbeeren, die auf einer Unterlage von Weinblättern glühten.

Ich küßte die kleine anmuthige Botin, und da ich das Körbchen ausleeren wollte, um es gleich zu⸗ rückzugeben, ſagte ſie ſehr freundlich:„Großmama läßt auch bitten, das Körbchen zu behalten, es iſt ein ganz gewöhnliches Weinbergskörbchen, und Groß⸗ mama meint, da jetzt Erdbeeren und Himbeeren rei⸗ fen, ſo möchte es Ihnen vielleicht Vergnügen machen, es zu benutzen und in unſerem Berge ſo viel als Sie täglich wünſchen, ſich ſelbſt in dies Körbchen zu ſammeln.“

Am Nachmittag deſſelben Tages, ging ich mit meiner erwachſenen Tochter unſerer zuvorkommenden Nachbarin für dieſe liebenswürdige Freundlichkeit zu danken, mein kleines Mienchen ſprang luſtig vor uns her, ſie war ſchon ſeit einiger Zeit nicht mehr fremd in der Familie.

Der Bergpfad, den die kleine Enkelin der wür⸗ digen Madame Treufeldt gegangen, war für uns zu ſteil, wir hätten fürchten müſſen in unaufhaltſamem Rennen vor der Hinterthür des Nachbarhauſes an⸗ zukommen. Wir gingen daher geſetzten Schrittes die breiten Fahrwege, die durchaus nicht die nächſten in