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die in einiger Entfernung neben dem Buchengange hinliefen, der vom Stromufer leicht aufwärts ſteigend, nach dem Häuschen führte.
Da ich von meiner Bergkuppe aus den ganzen Garten— denn dieſer tief liegende Theil der Be⸗ ſitzung war ein Garten, das Weingelände des Nach⸗ barhauſes lag ſo hoch wie das meine— überſehen konnte, ſo bemerkte ich ſehr bald auch die Menſchen⸗ geſtalten, die denſelben auf das Anmuthigſte belebten.
Da war ein bleicher Mann, der auf einen Stock geſtützt ſich bisweilen im Sonnenſchein erging. Eine ſchöne jugendliche Frau, ſeine Gattin wahrſcheinlich, die ihn mit liebevollſter Aufmerkſamkeit pflegte, drei hübſche Kinder von zehn bis zwei Jahren, einige Dienſt⸗ boten und endlich eine bejahrte Frau von ſo anmu⸗ thigem, freundlichem und thätigem Weſen, daß ſie mir bald als der Mittelpunkt der ganzen Familie und als die bedeutendſte Perſönlichkeit in derſelben erſchien.
Wenn ich früh um fünf Uhr meinen Spaziergang nach der Bergkuppe machte, ſo war die alte Dame ſchon in ihrem Garten beſchäftigt. Sie trug denn unab⸗ änderlich eine Blouſe von ungebleichtem Linnen, ein Häubchen und eine Halskrauſe von ſo blendender Weiße, daß ich dieſelbe wie verſpätete Schneeflocken unter den grünen Bäumen hervorſchimmern ſah, eine


