Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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wüthend aus ſeiner Hütte und bellt dem ungebetenen Gaſte ſo lang nach, als er ihn nur irgend in den dichten Laubgängen noch erblicken kann.

Außer dem Hauſe, das ich mit meiner Familie bewohnte, gab es nur noch eines, das nicht ſo mit ge⸗ ſchloſſenen Augen in der Sommerwärme träumte und das lag vielleicht zwanzig Schritte von uns, kaum fünfzig Fuß über dem Waſſerſpiegel der Oder in einem grünen Thälchen. Ich konnte, wenn ich auf meiner Bergkuppe ſaß, die Rauchſäule ſehen, die ſich zwiſchen uralten Baumwipfeln vom verſchiedenſten Grün her⸗ vorwand, und das Schieferdach mit ſo viel Ecken und Giebeln, daß man gewöhnlich müde ward, ſie zuſammen zu zählen, und ſich nur wunderte über das wunderliche Gemiſch von Winkeln verſchiede⸗ ner Grade.

Das ganze Häuschen war von Holz erbaut, eine Gallerie lief um die Vorderfronte und die Balken, welche dieſelbe trugen, waren umſchlungen von Win⸗ den, Ariſtolochien, Kriechroſen und wilden Reben, daß jede derſelben ausſah wie ein rieſiges Blumen⸗ Bouquet.

Ganze Neſter von Roſen ſtanden auf dem zier⸗ lichen Raſenfleck vor der Hausthür und ein bunter Blumenflor blühte und duftete auf den langen Beeten,