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der Anführer bei einem Sturm auf das feſte Schloß und einem Kampf mit den in Stahl gehüllten Rittern er⸗ ſchienen wäre.
Zudem trat der Withing Gedete und ſein ritter⸗ licher Pflegeſohn mit beſchwichtigenden Worten unter die tobenden Bürger.
„Was kann Euern Rathsherren geſchehen, Ihr Bürger von Danzig?“ ſagte Gedete,„ſind ſie nicht dort im Schloſſe ſo gut wie in ihren friedlichen Häuſern unter dem Schutze des Geſetzes? Vielleicht ſind ſie ſelbſt nicht ganz frei von Schuld, Ihr Alle wißt, wie wir,
welche Schmach der Magiſtrat von Danzig dem edeln
jungen Fräulein angethan, das unter dem Schutze des Ordens aus dem fernen Böhmen hier in's Preußenland gereiſet war; wenn dieſe ſtolzen Rathsherren für ſolchen Hohn gegen Recht, Geſetz und Sitte eine Strafe erdul⸗ den müſſen, ſo iſt dies wohl ganz und gar in der Ord⸗ nung. Geht heim, Ihr Bürger, ſchlaft ruhig und kommt morgen wieder, um die Freilaſſung der drei Ge⸗ fangenen zu bitten.“
So zerſtreute ſich denn mit dem ſinkenden Abende das Volk.— Plauen, Sefeln und ſeine drei Gefährten, deren Namen die Chronik nicht aufbewahrt hat, ſetzten ſich in dem Zimmer, wo der alte Comthur Schönfeld zu wohnen pflegte, nieder, um die Gedanken an das ver⸗ goßene Blut im Weine zu ertränken.
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