ſihm, Pohl
idet, uen, und den
en,
301
Dieſer anſcheinend in ruhigem Tone ochene Befehl galt dem braunen Diener Ralph und hatte wohl ſeinen guten Grund, denn da gleich nach dem Eintritte der drei ſo ſchmählich Ermordeten die Thore des Schloſſes feſt verrammelt und die Brücken aufgezogen waren, ſo hatten ſich die Bürger Danzig's, nichts Gutes ahnend, unter den Fenſtern dicht an der Schloßmauer am Mottlau⸗Ufer in hellen Haufen verſammelt und forderten mit lautem Geſchrei die Freilaſſung ihrer allge⸗ mein geachteten Oberhäupter.
Der alte Herr Tiedemann Huxter befand ſch wohlbewehrt an der Spitze dieſer Volkshaufen, und ſein Stimme war nicht die letzte, die laut die Befreiung ſeiner Collegen forderte.
Ralph, der Elbinger Scharfrichter und noch einige itternde Diener hatten die Leichen indeß aufgehoben und chleppten ſie in die Kellergewölbe
Der Erſte fühlte, daß noch Leben in dem Körper des Letzkau's zuckte und öffnete die Verbindungsthür, die durch den bekannten unterirbiſch en Gang zu Urſula's Hauſe führte. Er glaubte, d daß das andrängende Volk das Haus der alten Frau ſtürmen, dieſen Verbindungsweg aufſuchen und ſo vielleicht dem Verwundeten noch Ret⸗ tung bringen werde. Doch blieb es bei dem Geſchrei, da kein muthiger Mann ſich fand, der der Menge als paſſen⸗


