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Gaſtfreundſchaft dieſer Deutſchherren in den finſteren Gewölben des Schloſſes überlaſſe.“
„Habt Ihr Sorge, wie man Euch ſättigen wird, mein werther College?“ fragte Arnold Hecht lächelnd.
In dieſem Augenblick ſchritt Ralph, der braune Diener Ulrich's von Jungingen, der ſich ſeit dem Tode ſeines edlen Herrn ſtets als zu dem jüngeren Plauen ge⸗ hörig betrachtet hatte, die Straße hinauf, an den ſtattlich geſchmückten Herren vom ſtädtiſchen Rathe vorüber.
Der Malaie(denn ein ſolcher war Ralph) hatte den Scherz Conrad Letzkau's gehört, und ſein grünlich braunes Geſicht mit den großen dunklen Augen den vier Danzigern voll zuwendend, ſagte er mit ſeltſam zittern⸗ der Stimme:„Wenn die Herren wüßten, was Ihnen zugerichtet iſt, ſie würden ſchwerlich kommen es auszueſſen.“
„Was war das? was meint der Mann?“ fragte Tiedemann Hurter, ängſtlich ſtehen bleibend.
„Wenig genug ſicherlich,“ entgegnete Letzkau,„Ihr wißt, daß dieſer arme fremde Menſch ſeit Jahren halb verſtandlos und der Hofnarr des früheren Meiſters Ulrich iſt.“
„Und Ihr wißt doch,“ flüſterte Huxter,„daß ein weiſer Mann den Rath eines Narren beherzigen ſoll. Geht mit Gott, meine Herren, und möge Euch das Mahl auf dem Schloſſe wohlbekommen und behagen, ich muß


