Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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her, ſeit ich durch jene finſteren Thore ſchritt, damals fand ich dort alles Glück und alle Hoffnungen meines Iugendlebens zerſtört und mag es Furcht oder Aber⸗ glaube ſein, ich kann die alten Mauern nicht auſehen, ohne daß ein eiſiger Schauder mich überläuft.

Aber nun behüt' Dich Gott, Marie, ich will noch hinübergehen zu Hecht und Huxter, mich mit ihnen wegen des morgigen Feſtmahles zu beſprechen.

Canrad Letzkau hatte auch nicht einen Augenblick Argwohn, daß ihm oder ſeinen Gefährten auf dem Schloſſe irgend eine Gefahr drohen könne. Er hielt die Einladung für einen Triumpf, den die Feſtigkeit der ſtäd⸗ tiſchen Behörden über den Eigenſinn und die geſetzloſen Anmaßungen des Ordens feierte, und ſtand am Palm⸗ ſonntage etwa um 10 Uhr in der Vormittagsſtunde feſt⸗ lich geſchmückt auf dem Beiſchlage ſeines Hauſes, ſeine Collegen erwartend, mit denen er dann auch, als die neue Uhr an der Marienkirche ein Viertel nach 10 ſchlug, den Weg nach dem Schloſſe antrat.

Der kleine, rundliche Herr Tiedemann Huxter hatte ſich an den Arm des ſtattlichen Rathsherrn Große ge⸗ hängt. luHelfe mir Gott, ſagte er,ich ginge auch lieber in Euerm freundlichen Hauſe zu Tiſche und äße, was Eure junge Hausfrau zubereitet, als daß ich mich der