Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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und griff nach dem neben ſeinem Rollſtuhle ſtehendem Schwerte, aber das böſe Zipperlein entriß ihm einen lauten Schmerzenſchrei und zitternd ſank er zurück in ſeinen Stuhl.

Zum Teufel, Herr Ritter! ſagte Arnold Hecht halblachend, halb zornig, iſt das eine Antwort für die getreue Bürgerſchaft von Danzig? Wir wollen fechten, und wir werden fechten, ſo lange Einer von uns einen Arm rühren kann um ein Schwert zu heben, und Sie ſprechen von Ergebung ehe noch eine Kugel über die Stadtmauer geflogen iſt.

Nicht für mich, ach, heilige Jungfrau, nicht für mich, meine alten Knochen begehren nichts als einen ehr⸗ lichen Soldatentod, aber Danzig iſt eine ſchöne Stadt, große Reichthümer liegen angehäuft hinter ihren Mauern, ſchöne Jungfrauen wohnen unter ihren Dächern, ergebt Ihr Euch der Gnade des Polenkönigs wird man Euch ſchonen, ſeid Ihr thöricht genug eine Vertheidigung zu verſuchen, wird man ſengen und brennen, plündern und nothzüchtigen. Herr Gott! Herr Gott! Nehmt Vernunft an, Bürgermeiſter Arnold Hecht, denkt an Euer Fleiſch und Blut, an Enre Güter und Habe, wo Widerſtand unmöglich iſt, da iſt Ergebung Weisheit.

Ihr ſprecht, Herr, als ob Ihr Krämer wäret,