entgegnet Arnold Hecht finſter, wohlan, ſo will ich Euch eine ritterliche Antwort geben:
„Wir wollen fechten und unſer Hab und Gut, unſere Weiber und Töchter, ja unſere Mannesehre ver⸗ theidigen und ſo es Gott gefällt, dieſen Schwarm ver⸗ laufener Hallunken von unſern Mauern jagen, hat Er, der Lenker der Schlachten es aber anders beſchloſſen, wohlan! ſo wollen wir mit Ehren und von dem Feinde geachtet ſterben!“
„Lebt wohl, meine Herren Ritter und wehrt Euer koſtbares Leben.“
Herr Huldrich von Sefeln hatte Anfangs auf das Geſpräch der Beiden ſo wenig geachtet, als ging ihm die verhandelte Angelegenheit nicht im mindeſten an. Als aber Arnold Hecht ſich wandte, um das Zimmer zu ver⸗ laſſen, ſetzte er ſeinen Falken auf eine Stange und trat mit hochmüthigem Ausdruck dem erbitterten Bürger in den Weg.
„Gemach, gemach! Mein Herr Ritter von der Elle,“ ſagte er mit verächtlichem Tone,„habt die Güte Euch zu erinnern, daß Ihr mit Euern Landesherrn, mit Euern Herrn ſprecht, denn noch ſind wir das, und wollen es Euch zeigen. Mein ehrwürdiger Bruder von Schönfeld iſt ein kranker Greis und ſeine Barmherzigkeit mit Euch, Schächer, war es, die ihm den Rath auf die Zunge


