Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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wärts denn, wir müſſen noch ehe der Abend dunkelt, zum Mindeſten in Oſterode ſein, wo morgen früh auch die Leiche des ſtolzen Ulrich ankommt.

Vorwärts alſo, ſagte Chwalund nichts ſoll unſern Siegeslauf hemmen als das blaue Meer, das ſchäumend an die Küſte dieſes Landes ſchlägt.

Eine Viertelſtunde ſpäter konnte man denn auch im Lager der böhmiſchen Söldner jenes rege Leben ſehen, das dem Aufbruch eines Heerhaufens vorangeht. Die Soldaten ordneten ihr Gepäck, Trommler und Pfeifer ließen ihre luſtigen Weiſen erſchallen, Pferde wieherten, und als die Hitze des Tages nachließ, war der Zug in Bewegung.

Freilich war er kleiner geworden, als da er die Grenze des Ordensgebietes überſchritt. Viele der luſtigen Böhmen ſchliefen den langen Schlaf auf dem Gefilde von Tanneberg und Mancher noch blieb todtwund zurück in den niederen Baracken, der Barmherzigkeit Gottes preisgegeben, während mehr als einer der nicht Reiten⸗ den und Wandernden den Stempel des Todes auch ſchon auf der Stirn zu tragen ſchien und ſeine letzten Kräfte aufbot, um ſo lange als möglich unter ſeinen Kameraden zu weilen.

Es war ein linder Sommerabend und der Zug ging durch ein Land, das in ſich alle Lieblichkeit nordi⸗ 1*

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