Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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deckt hatte, deſſen Glieder jetzt höchſtens noch einer Decke von Erde bedurften. Die dunklen Flecken auf dieſer einſt ſo zarten Hülle zeigten die Wege, die das Herzblut des früheren Beſitzers genommen hatte, der jetzige aber nahm daran keinen Anſtoß. Er lag, die dunklen Augen auf den wolkenloſen Sommerhimmel gerichtet, und ſchien auf das Säuſeln des Windes zu horchen, der in dem Laub der Bäume ſpielte.

Der eigentliche Anführer des Heerhaufens, Herr von Roſenberg, war abweſend im Zelte des Königs von Polen geweſen, kam aber jetzt mit leichtem Schritt daher und näherte ſich ſeinem Freunde und Gefährten.

Nun auf! nur auf, fauler Träumer! ſagte er, luſtig mit dem feinen Fuß den Rieſenleib des Liegenden berührend.Auf! Chwal von Machowecz, mein Fähnrich laß die Trompete blaſen und entfalte unſer Banner, König Wladislav, unſer Gebieter für ein oder zwei Monde willigt ein, daß wir als Vortrab voran ziehen in das Herz dieſes gedemüthigten Landes. Auch Toktamiſch, der Tartarenführer, iſt klug geweſen und ſchon vor drei Stunden aufgebrochen, Abenteuer zu ſuchen und die eingeſchüchterten Städte Preußens auf ſeine eigene Hand zu erobern, wir müſſen eine andere Marſchlinie nehmen als er, denn dieſe Tartaren ſind wie die Heuſchrecken, ſie zehren Alles auf, was in ihrem Wege liegt. Vor⸗