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„In dem Verein der Ordensritter fand ich Freunde, Familie, Beruf und Troſt für alles Leid, was ich getra⸗ gen, ja in Zukunft auch Ruhm und Lohn für die Kämpfe meines Lebens.
„Ich nahm Abſchied von dem würdigen Pater Me⸗ dardus und beſtieg mein Roß und ſpornte es, ſo daß ich in der Frühe des nächſten Morgens an den Thoren der Marienburg ſtand. Dort meldete ich mich und bat um Aufnahme in den Orden.
„Ich bat umſonſt! Ich ſtammte aus dem Blute Lithauens und nur der reine Adel Deutſchlands darf das ſchwarze Kreuz auf weißem Mantel tragen.
„Aber Conrad von Jungingen, an den ich michge⸗ wendet, vermittelte es, daß ich zu Jagello, meinem Vet⸗ ter, zurückkehren durfte, der mich freundſchaftlich aufnahm und mir eine Stelle bei ſeinen Leibtrabanten gab.
„Denn Withold's Zorn hatte ſich unterdeſſen über mich und die Familie Saneita's in wilden Strömen
ergoſſen.
„Sungalo hatte mit ſeiner Gattin und ſeinem Kna⸗ ben flüchten müſſen. Der wüthende Lithauer Herzog hatte ihn bezichtigt, im Einverſtändniß mit Jagello bei ſeiner früheren Gefangennahme in Wilna geweſen zu ſein, hatte ſeine damalige glückliche Flucht als das Er⸗ gebniß einer Verabredung mit Jagello bezeichnet und der
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