Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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rechter Mann die Schmer

und für jede Jünglingsthräne eine große That gethan.

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Zindram b jungen Verwandten.

Ich ſehe es an Euern feuchten Augen, an dem Zucken Eurer Lippen, ſagte er milde,daß dieſe Worte nicht die eines Schmeichlers ſind, ſondern aus bewegtem Her⸗ zen fließen, auch fühle ich mich derſelben nicht ganz un⸗ werth. So will ich Euch denn nun auch ſagen, was weiter aus mir ward.

Als Saneita mit ihrem Gatten abgereiſt war, fühlte ich meine Körperkräfte plötzlich brechen undſchwin⸗ den. Ich war ein Jüngling von kaum 18 Jahren, krüp⸗ pelhaft durch die ſchlecht geheilte Rippe. Ich hatte eine ſehr beſchwerliche Reiſe gemacht, deren Beſchwerden weit mehr mich, als meine Gefährtin getroffen, die ich mit al⸗ ler Anſtrengung geſchützt und behütet hatte. Ich hatte von meinen liebſten Träumen und Wünſchen Abſchied ge⸗ nommen und fühlte ein Leid in meiner Bruſt, das keine menſchliche Sprache zu ſchildern vermag. Verwaiſt, ver⸗ krüppelt, von Allem was mir theuer getrennt, ſtand ich einſam in der weiten Welt.

Ich ſaß am Tage nach Saneita's Abreiſe auf der Spitze eines ſchönen waldigen Hügels, an deſſen grünem Fuße die ſchöne Abtei Oliva liegt, und ſtarrte hinaus