Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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ward Jedwiga, zu deutſch Hedwig genannt, gen Fürſtin, die In Oliva ward ſie der Trauung.

Der Schwertträger von Krakau verſtummte und wiſchte hervorbrechende Schweißperlen von der bleichen Stirn.

nach der jun⸗ ſie zu ihrer Pathin gewählt hatte. auch getraut und ich ich war Zeuge

Sprecht weiter, weiter! Zindram, mein edler Oheim, ſagte Bruno endlich leiſe.

Was weiter, entgegnete Zindram,es gibt kein weiter nach ſolcher Stunde, das des Exzählens werth iſt, ich wollte Euch erklären, weßhalb Eure ſchöne holde Muhme bei Nacht heimlich von Euch, dem weinenden Knaben, Abſchied nahm, dies that ich, laßt Euch genügen, das Wei⸗ tere hab' ich Gott in der Beichte geſagt..

Und Ihr hörtet nichts mehr, nie mehr von Hed⸗ wig, meiner theuren Muhme, nichts von dem Geſchick das meine Eltern aus Kauen vertrieb?

Ah ſo, entgegnete Zindram,ich meinte Ihr fragtet, was weiter aus mir geworden.

Dies zu fragen, verſetzte Bruno,würde ich nicht gewagt haben, ſehe ich Euch doch vor mir als einen großmüthigen Verwandten, einen ritterlichen Krieger und ſiegreichen Feldherrn. So habt Ihr als ein edler und ge⸗