Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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Wie bald, ſo mußten dieſe Schaaren auch den Platz

end erreicht haben, den er ſeit länger als einem Jahre wie eine glückliche Heimat liebte, den Platz, wo faſt ſch utzlos den, die würdige Nomeda waltete, die er Mutter genannt oll hatte und wie ein echter Sohn liebte. Ein Schauder des Schmerzes fuhr durch Bruno's lge⸗ Seele bei dieſem Gedanken und er fühlte elbſt die Nähe dn des gütigen Zindram als eine ſchwere Feſſel, die ihn ab⸗ hielt, zu der Gattin ſeines verwundeten Wohlthäters zu nahe eilen und ſie mit ſeinem Leben zu ſchützen, vor dem Un⸗ heil, das ihr drohte. der Seit langen Jahren von allem Glücke des häus⸗ als lichen Lebens und der danlirnlide entwöhnt, hatte der ihr junge Lithauer und als ſolchen erkannte er ſich ſelbſt

doch in ſeiner trauernden Sele die Erinnerung an ſein Kinderglüch bewahrt und eine tiefe Dankbarkeit er⸗ füllte ſein Herz, ſeit Gedete ihn in ſein Haus und als ſeinen Sohn aufnahm.

Solche Aufnahme eines Fremden, namentlich eines Kriegsgefangenen an Sohnes Statt, war bei den alten Preußen vor der Einführung des Chriſtenthumes etwas nden ſehr Gewöhnliches, und der Withing Gedete war nur dem Brauche ſeiner Väter gefolgt, als er dem Zuge ſei⸗ nes Herzens Gehör gab und den einſamen, ſtillen und ſtolzen Jüngling, der vor Jahren mit einem Zuge ſa⸗