Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

246

ſich nieder um den erſchöpften Körper die ſo dringend nöthig gewordene Ruhe zu gönnen.

Noch aber war der frühe Tag kaum angebrochen, als er, ſich zu neuen Arbeiten und Anſtrengungen voll⸗ kommen gekräftigt fühlend, ſein Lager verließ.

Auch Bruno war erwacht und ſtand mit wohlge⸗ ordneter Kleidung, eine ſchöne ſtattliche Geſtalt, vor dem Eingang des Zeltes, und ſeine Augen überblickten das noch vom Schlafe gefeſſelte Lager und das nahe Schlachtfeld.

Jetzt war dort auch der letzte Schmerzſchrei ver⸗ ſtummt. Der Tod hatte den Leidenden, ſo Menſchen als Thieren, Ruhe gebracht und leiſe begann die Natur ihr Amt, die Leiber von Erde wieder in Erde zu verwan⸗ deln. Der Morgenwind trug auf ſeinem kühlen Fit⸗ tig den Blut⸗ und Modergeruch von dem Lager der Tod⸗ ten zu dem der Schlafenden.

Das ſcharfe Auge des gefangenen Ordenskriegers ſah die in der Ferne aufſteigenden Rauchwolken und er wußte, das waren die Reſte der Dörfer, welche in der letzten Nacht und am verwichenen Tage die abziehenden Tartaren angezündet hatten. Mit dem vorrückenden Zuge jener rohen Hilfstruppen des Polenkönigs wälzte ſich auch Verwüſtung und Elend vorwärts über das vor Kurzem noch ſo reiche und blühende Land.

errei eine die n hatte

Seel des g hielt, eilen heil,

lichen junge dr ſein 4 füllte ſeinen

Krieg Preuf ſehr dem⸗ nes H ſtolzer