ſehen hatten, lagen bis auf wenige ausgeſtellte Wachen die
in tiefem Schlafe, ihre Waffen, Dolch, Säbel und das Kö
kurze mit dem Radſchloß verſehene Feuergewehr neben dul
ſich im Bereiche der Hand. Es war ein Trupp von we⸗ Sa
nig mehr als 800 Mann. Wo aber das langſam nieder⸗ De
ſinkende Wachtfeuer die hingeſtreckten Schläfer beſchien, Hu
da zeigte es Geſichter, trotzig und wild, und Sehnen und Her
Fäuſte, die von Eiſen zu ſein ſchienen. ten
Dicht neben dem Feuer, und ganz von demſelben 2
überſtrahlt, lag hingeſtreckt auf einem Wolfsfelle ein nich
ſchlanker junger Mann mit auffallend ſchönem Geſichte. Rie
Er ſchlief nicht, ſondern ſtarrte mit großen dunklen mich
Augen in die ſinkende Gluth, und ſeine Hand, blendend ſind
weiß wie die einer Frau, ſpielte in dem langen Haar meir
eines ſchönen ſchneeweißen Hundes, der ſich dicht an ihn ſchlä geſchmiegt hatte.— Neben ihm, gehüllt in einen weiten Mantel von grobem Gewebe, ſaß auf einem ungeſunke⸗ der nen Baumſtumpf eine jener rieſigen Geſtalten, wie ſie fern
die alten Sagen ſchildern; Beide ſchwiegen, dem An⸗ fahr ſcheine nach ſich der nach den Strapatzen des Tages ſo das nöthigen nächtlichen Ruhe hingebend, in der That aber mit nur über ihren verſchiedenen Gedanken brütend. gen
Plötzlich erhob ſich der ſchlanke Jüngling von ſeiner Gehl Lagerſtätte, und das Geſicht voll auf den Rieſen rich⸗ Sch
tend, ſagte er lächelnd:„Was Dich bewogenhat, Chwal,


